In Invisible Oil setzt sich Ernst Logar mit dem Material Erdöl und dessen Bedeutung als Grundlage unserer modernen Zivilisation am Beispiel der schottischen Erdölmetropole Aberdeen auseinander. Im Zuge seiner Arbeit gelang es dem Künstler, Zugang zu nicht öffentlichen Orten der Nordsee-Erdölindustrie zu erlangen. Dabei entstanden Fotografien, Korrespondenzen mit Erdölfirmen und zahlreiche künstlerische Arbeiten, die aus dem Material Rohöl entwickelt und hergestellt wurden. Die entstandenen Objekte spiegeln unsere heutige zivilisatorische Abhängigkeit vom Erdöl wider und reflektieren sie auf eindringliche Art und Weise. Das Buch Invisible Oil versammelt Texte von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Karin Kneissl, Peter Troxler und Alejandra Rodríguez-Remedi.
Ernst Logar (Hrsg.)
Invisible Oil
Springer Verlag, edition angewandte, 1. Auflage, 2011 Geb.
ISBN 978-3-7091-0460-6
Mit Beiträgen von:
– Ernst Ulrich von Weizsäcker (Vorwort)
– Karin Kneissl – Im Namen des Erdöls
– Peter Troxler – Die Hauptstadt des Erdöls
– Alejandra Rodríguez-Remedi – Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort:
Visualisierung,Enthüllung und Reflexion in Ernst Logars Invisible Oil
